In München

München ist schön. Denn der Franz-Josef-Strauß-Flughafen befindet sich ja außerhalb der Stadt. Bis 1992 trug der Münchener Flughafen auch noch nicht diesen Namen, sondern hieß schlicht München-Riem. Er lag auch nicht fast 30, sondern nur 10 Kilometer von der Innenstadt entfernt. Ich benutzt ihn damals im Schnitt drei- bis viermal im Jahr, manchmal deutlich häufiger und meistens, um mündliche Verhandlungen beim Bundesfinanzhof zu beobachten und in ihrem Umfeld zu recherchieren. Überwiegend flog ich noch am selben Tag zurück. Nicht selten blieb ich aber auch zwei oder drei Tage, an denen es im oder außerhalb des Gerichts interessante Termine gab.

Gestern setzte ich mich wieder einmal in das Café gegenüber dem BFH in der Ismaninger Straße. Von seinem Obergeschoss aus konnte man vor den In München weiterlesen

Retro-Erleuchtung

Eine kleine, an der Zeltkuppel festzubindende Leuchte lässt sich auch im Stockdunklen leicht finden und anknipsen, indem man einfach an ihr zieht. In der Form ist sie einer klassischen Glühbirne nachempfunden.

150821 Seelmann-Schild

Eine Freundin und ein Freund (miteinander verheiratet) schenkten sie mir vor Beginn meiner letztjährigen Italientour. Sie leistete mir schon damals gute Dienste und tat das bei den ersten Übernachtungen jetzt erneut. Mit diesem Straßenschild aus Dessau setze ich den Schenkern ein Denkmal.

Nach Süden

Dieses Jahr begann meine Sommerreise spät und dauerte nur sechs Wochen. Zwei davon verbrachte ich gemeinsam mit meiner Frau und teilweise zwei Freunden. Abfahrt war am 20. August. Morgens erledigte ich zunächst noch das Upgrade auf Windows 10. Mittags trug ich meine Utensilien in unseren BMW Touring 318i, stoppte kurz am Schiffbauerdamm, um meine letzte Post abzuholen, parkte für ein Abschiedsfoto an der Siegessäule und steuerte das Auto schließlich auf die BAB 115. Fahrtziel: Italien. Erstes Etappenziel: Bayern. Nach Süden weiterlesen

Ich bin jetzt ein Fan.

Facebook und Facebooks Strategien zum Fan-Fang verabscheue ich.

Zwar bin ich eingetragener Benutzer. Ich schaue dort gelegentlich Seiten an, die ich ohne Registrierung nicht zu sehen bekäme. Und in großen Abständen stelle oder beanworte ich auch eine Facebook-„Freundschafts“-Anfrage. Einfach, um einen Hauch von Ahnung zu haben, was die anderen 1,44 Milliarden Ich bin jetzt ein Fan. weiterlesen

Augenöffner

Meine Frau surfte vorgestern  – nur mal so – über die Internet-Seite der Komischen Oper. Da sah sie, dass es plötzlich Karten für die gestrige Aufführung der 2012 hier uraufgeführten Zauberflöten-Inszenierung  gab. Was für ein Glück. Und was für ein Augenöffner Augenöffner weiterlesen

Mit Musik lügen

 

Wir fuhren gestern nach Hamburg, um in der Nikolai-Kirche am Harvestehuder Weg die Johannespassion von Johann Sebastian Bach (zum wievielten Male?) zu hören. Der Musik wegen; trotz der Texte. Ungewöhnlich war dann aber das Programmheft. Ein Artikel darin befasst sich mit „den“ Juden in Bachs Johannes-Passion. Mit Musik lügen weiterlesen

Sadko

Eigentlich unglaublich. Aber ich bin tatsächlich zum ersten Mal in Sankt Petersburg. Gestern hatte meine Frau Geburtstag. Wir gingen mit einer Freundin in das prächtige Mariinski-Theater und sahen die knapp 120 Jahre alte Oper Sadko (russisch mit englischem Übersetzungsband), komponiert und teils auch getextet von Nikolai Rimski-Korsakow. Vier Stunden, zwei Pausen, Sadko weiterlesen

Merkwürdig

Seit ich als Volkswirtschafts- und Politikstudent vor vielen Jahren meinen ziemlich schweren Statistik-Schein erwarb, glaube ich an Zufälle. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass zwei konkrete seltene Ereignisse gemeinsam auftreten. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass wir solche seltenen Ereignisse häufig Merkwürdig weiterlesen